Traumatologie im Kindes- und Jugendalter

Verletzungen am wachsenden Skelett beinhalten ein breites Spektrum und erfordern besondere Kenntnisse in der Therapie. Knochenbrüche und Bandverletzungen finden sich häufig im Bereich der empfindlichen Wachstumsfugen. Abhängig vom Alter des Patienten und der exakten Lokalisation sind unterschiedliche operative sowie konservative Verfahren angezeigt um eine folgenlose Ausheilung ohne Komplikationen zu ermöglichen. Aufgrund der Schwere der initialen Verletzung können Sekundäreingriffe oder Korrekturverfahren nicht immer vermieden werden. Die Abteilung für Kinder- und Jugendchirurgie Graz bietet die erforderlichen Verfahren altersgerecht adäquat vom Säugling bis zum Patienten mit abgeschlossenem Wachstum. Ebenso beeihnaltet das Spektrum der Behandlung die Korrektur von angeborenen Fehlbildungen. Die Nachbehandlung findet routinemäßig bis zur völligen Wiederherstellung bzw. Wachstumsabschluss statt. Physio- und Ergotherapie kann poststationär ambulant angeboten werden.
Auswahl angebotener Verfahren:
  • Akutbehandlung schwer- und schwerstverletzter Kinder und Jugendlicher
  • Behandlung von Patienten mit komplexer Mehrfachverletzung
  • Konservative Therapie mit Gips
  • Minimalinvasive Operationen mit keiner/geringen Narbenbildung
  • Innere Stabilisierung mit Schrauben und Platten
  • Fixierung dynamisch sowie statisch mit äußerer Spanner (Fixateur extern)
  • Arthoskopische Eingriffe an Schulter, Ellenbogen, Knie, Sprunggelenk
  • Wirbelsäulenchirurgie
  • Korrektur von Fehlstellungen der Extremitäten
  • Weichteileingriffe an den Gelenken zur Beweglichkeitsverbesserung
 
Terminvereinbarung für die allgemeine Ambulanz:
 
MO bis FR 07:00 - 11:00 Uhr
Tel.: +43 (0)316 385 14230
Letzte Aktualisierung: 28.04.2020